Um eine neue Wahl zu erstellen, geben Sie dieser einen Namen und wählen Sie aus, welche Klassen oder Gruppen von Schüler:innen an der Wahl teilnehmen sollen. Danach müssen Sie ausgewählte Fragen beantworten, durch die Ihnen der Schulmanager hilft, die richtige Art von Wahl zu erstellen.
1. Stammdaten zur Wahl hinterlegen
Gibt es Wahlmöglichkeiten, zu denen mehrere Kurse abgehalten werden?
Angenommen, bei Ihrer Wahl gibt es mehrere Informatik-Kurse - z. B. "Informatik bei Lehrkraft A" und "Informatik bei Lehrkraft B" -, so können Sie hier festlegen, ob die Schüler:innen einen konkreten Informatikkurs oder nur "Informatik" wählen dürfen.
Bei inhaltsgleichen Kursen ist es sinnvoll, diese Frage mit "Ja" zu beantworten: In diesem Fall können die Schüler:innen nicht wählen, ob sie den Kurs bei Lehrkraft A oder Lehrkraft B belegen möchten, sondern nur angeben, dass sie Informatik belegen möchten. Bei den Wahlmöglichkeiten fügen Sie dazu später beim Angebot "Informatik" die beiden Kurse bei Lehrkraft A und Lehrkraft B hinzu. Der Algorithmus entscheidet, welchem der beiden Kurse die Schüler:innen zugeordnet werden.
Wählen Sie "Nein", legen Sie später jeden Informatikkurs als eigene Wahlmöglichkeit an und die Schüler selbst entscheiden, ob sie den Kurs bei Lehrkraft A oder bei Lehrkraft B wählen. In diesem Fall behandeln wir beide Wahlmöglichkeiten als unterschiedliche Kurse: Bei einer Wahl, bei der Schüler:innen mehr als einen Kurs erhalten können, könnte es deshalb bei der automatischen Zuteilung passieren, dass Schüler:innen beiden Informatikkursen zugeordnet werden.
Wie viele Kurse sollen die Schüler erhalten?
"Jeder Schüler genau einen Kurs" - Option 1
Wenn die Schüler:innen nur einen Kurs erhalten, ist die Wahl einfach: Die Schüler:innen wählen genau den Kurs, der für sie passt. Es ist unerheblich, ob Wahlmöglichkeiten zur selben Zeit stattfinden oder nicht kombiniert werden können, da die Schüler:innen jeweils nur einem Kurs zugeteilt werden.
Legen Sie jetzt noch fest, wie viele Wünsche jeder Schüler abgeben darf, und speichern Sie die Wahl.
"Manche oder alle Schüler mehr als einen Kurs" - Option 2: Mit Teilwahlen
Wählen Sie diese Option, wenn die teilnehmenden Schüler:innen oder auch nur ausgewählte Klassen mehr als einen Kurs wählen sollen oder dürfen.
Im nächsten Schritt können Sie dazu Teilwahlen erstellen und bei jeder Teilwahl festlegen, ob und für wen diese verpflichtend oder optional sein soll. Das ist gerade dann praktisch, wenn Sie Szenarien abbilden möchten, bei denen Schüler:innen z. B. mindestens an einem Angebot teilnehmen müssen, bei Bedarf aber auch gerne bis zu drei belegen dürfen (mehr dazu hier).
Für Teilwahlen gilt die einfache Faustregel: Anzahl der (maximalen) Wahlmöglichkeiten pro Schüler:in = Anzahl der Teilwahlen.
Wollen Sie die Kurse in Schienen einteilen?
→ Erscheint nur, wenn mehr als ein Kurs gewählt werden kann (s. Option 2).
Durch Schienen verhindern Sie, dass Schüler:innen Kursen zugeteilt werden, die zur selben Zeit stattfinden oder aus anderen Gründen nicht kombinierbar sind (mehr dazu hier). Angebote, die in der gleichen Schiene stattfinden, können nicht gleichzeitig belegt werden.
"Nein" → Beispiel A: Ohne Schienen - AGs für das nächste Schuljahr
Ihre Schüler:innen sollen wählen, an welchen AGs sie im nächsten Jahr teilnehmen möchten. Es können maximal vier AGs belegt werden, eine AG muss mindestens gewählt werden. Alle AGs sind beliebig kombinierbar (z. B., weil Sie erst später festlegen, wann die AGs stattfinden).
keine Schienen notwendig
4 Teilwahlen: Nur eine Teilwahl ist verpflichtend, alle anderen sind optional (entfernen Sie bei diesen Teilwahlen die Haken bei "Verpflichtend für Schüler")
"Ja" → Beispiel B: Mit Schienen - Berufsinformationstag mit Vormittags- und Nachmittagskursen
Am Berufsinformationstag soll jeder Schüler genau einen Vormittagskurs und einen Nachmittagskurs erhalten (die Schüler:innen können schließlich ja auch nicht zur selben Zeit in zwei unterschiedlichen Kursen sein).
2 Schienen: "Vormittag" und "Nachmittag"
2 Teilwahlen: "Vormittagskurs" mit "Zulässige Schiene: Vormittag" und "Nachmittagskurs" mit "Zulässige Schiene: Nachmittag", jeweils verpflichtend für alle teilnehmenden Schüler:innen
Gibt es Kurse, die sich über mehrere Schienen erstrecken?
Erscheint nur, wenn Sie mit Schienen arbeiten (s. Beispiel B).
"Ja" - Beispiel B (fortgeführt): Eine Wahlmöglichkeit ist ein Tagesausflug
Bei der Wahl zum Berufsinformationstag gibt es die Wahlmöglichkeit "Fahrt zum Berufsinformationszentrum", die den ganzen Tag dauert und sich somit sowohl über die Vormittags- als auch über die Nachmittagsschiene erstreckt.
Schüler:innen, die diese Wahlmöglichkeit bei einer Teilwahl wählen und ihren Wunsch erhalten, können keinem weiteren Kurs zugeteilt werden. (Sie können allerdings bei der zweiten Teilwahl einen weiteren Kurs wählen, für den Fall, dass sie den bei der ersten Teilwahl eingetragenen Wunsch "Fahrt ins Berufsinformationszentrum" nicht erhalten).
Bei der Anlage der Wahlmöglichkeiten können Sie später bei jedem Kurs auswählen, in welchen Schienen diese stattfinden. Bei der "Fahrt zum Berufsinformationszentrum" haken Sie beide Schienen an.
2. Wahlmöglichkeiten anlegen
Der letzte Schritt bei der Anlage einer Wahl ist das Einpflegen der Wahlmöglichkeiten. Hierbei handelt es sich um die Angebote, die dann von den Schüler:innen gewählt werden können.
Haben Sie bei der Anlage der Wahl auf die Frage "Gibt es Wahlmöglichkeiten, zu denen mehrere Kurse abgehalten werden?" mit "Ja" geantwortet, erscheint beim Erstellen der Wahlmöglichkeiten zusätzlich rechts unten der Button "Kurs hinzufügen". Darüber können Sie mehrere inhaltsgleiche Kurse bei derselben Wahlmöglichkeit hinterlegen: z. B. zwei Kurse für "Informatik" bei unterschiedlichen Lehrkräften.
Wenn Schüler:innen nur einen Kurs erhalten sollen (d. h. bei einer Wahl ohne Teilwahlen), haben Sie außerdem die Option, bereits vor Freischaltung der Wahl Schüler:innen einem bestimmten Kurs zuzuordnen, z. B., weil die Informatik-Schüler:innen aus dem letzten Schuljahr auch im neuen Schuljahr wieder im gleichen Kurs sein sollen.
Bei der Freigabe der Wahl können Sie später noch entscheiden, welche der bei den Wahlmöglichkeiten hinterlegten Informationen (z. B. "Leiter", "Beschreibung", etc.) Sie den Schüler:innen und Eltern anzeigen möchten.
3. Wunsch-Abgabe freischalten
Wenn Sie mit der Struktur Ihrer Wahl zufrieden sind und alle notwendigen Daten eingepflegt haben, schalten Sie die Wunsch-Abgabe für Schüler:innen und Eltern im gewünschten Zeitraum frei.
Wenn die Schüler:innen/Eltern mehr Zeit für die Wahl benötigen oder falls Sie die Auswertung vorziehen möchten, kann dieses Datum auch bei Bedarf im Nachhinein angepasst werden.